Häufig gestellte Fragen

Corona-Fragen von Nannys und Babysittern

Darf ich trotz Coronakrise weiterhin arbeiten?

Ja, die Arbeit von Nannys und Babysittern ist nach wie vor erlaubt. Wenn sich Kind und KinderbetreuerIn gesund fühlen, dann ist das Risiko nicht unverhältnismässig gross. Vorausgesetzt natürlich, dass die Hygienemassnahmen des Bundesamtes für Gesundheit eingehalten werden. Waschen Sie sich bitte sorgfältig die Hände vor, während und nach dem Einsatz. Wenn die Eltern die Kinder aus beruflichen Gründen nicht selbst hüten können, dann leisten Nannys und Babysitter nach wie vor wertvolle Dienste.

Bitte übernehmen Sie keine Kinderbetreuung, wenn Sie selbst zur Corona-Risikogruppe gehören (über 65 oder mit chronischen Erkrankungen).

Muss ich als Nanny jetzt Ferien beziehen, weil es der Arbeitgeber wünscht?

Rechtlich gesehen entscheiden Sie selbst, wann Sie Ihre Ferien beziehen möchten. Der Haushalt kann Ihnen nicht kurzfristig vorschreiben, frei zu nehmen. Dies gilt auch in Krisenzeiten. Die Ferien dienen dem Erholungszweck und der Zeitpunkt kann nur auf lange Frist hinaus verordnet werden. Gerade jetzt, wo u.a. das Reisen eingeschränkt ist, ist sicher nicht der Zeitpunkt, die ganzen 4 oder 5 Wochen Ferien zu beziehen.

Wenn Ihre Arbeit momentan nicht gebraucht oder gewünscht wird, dann muss die Familie Ihren Lohn weiter bezahlen. Natürlich ist es aber immer gut, miteinander zu sprechen und eine Lösung zu suchen, die für alle tragbar ist. Wenn Sie z.B. wissen, dass Ihnen eine Woche Ferien gut tun würde oder Sie viel zuhause erledigen wollen, dann sagen Sie es der Familie. Sie wird es bestimmt schätzen.

Bekomme ich als Nanny einen Lohn, wenn ich krank bin?

In der Schweiz muss der Arbeitgeber den Lohn für eine gewisse Zeit weiterbezahlen im Krankheitsfall - ob bei Covid-19, Grippe oder anderer Erkrankung. Das ist auch so, wenn kein schriftlicher Arbeitsvertrag unterzeichnet ist. Das Obligationenrecht OR bestimmt, dass der Lohn für mindestens drei Wochen bezahlt werden muss. Bei mehrjährigen Arbeitsverhältnissen nimmt die Dauer der Lohnfortzahlung zu. Ebenso können kantonale Normalarbeitsverträge eine längere Lohnfortzahlungspflicht vorsehen.

Wenn Sie sich nicht gut fühlen und die Arbeit nicht antreten, dann gehen Sie zum Arzt. Ab dem 5. Tag der Krankheit ist nämlich ein Arztzeugnis erforderlich, ansonsten gibt es keinen Anspruch auf Lohn. In der jetzigen Situation wird Ihr Arbeitgeber bestimmt Verständnis zeigen, wenn Sie bei Unwohlsein die Arbeit absagen. Es ist wichtig, offen und ehrlich zu sein, damit das Arbeitsverhältnis weiterhin auf einer guten Grundlage basiert.

Mir wurde fristlos gekündigt wegen der Coronakrise - ist das legal?

Nein, das ist nicht zulässig. Der Haushalt muss sich an die Kündigungsfristen halten, die in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbart ist (bzw. im kantonalen Normalarbeitsvertrag für Hausangestellte, falls kein schriftlicher Vertrag unterschrieben wurde). Bis zur Kündigungsfrist muss der Haushalt den Lohn weiter bezahlen, sofern Sie weiterhin bereit sind, die Arbeit auszuführen.

Die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung besteht nur dann, wenn Sie sich weigern zu arbeiten, obwohl die Hygienemassnahmen am Arbeitsort erfüllt sind. Wenn Sie jung sind und nicht zur Risikogruppe gehören, dann besteht kein unverhältnismässiges Gesundheitsrisiko. Sagen Sie die Arbeit also nicht einfach ab - das könnte in der Tat zu einer Kündigung führen.

Corona-Fragen von Eltern

Darf die Babysitterin oder Nanny überhaupt noch bei mir arbeiten in Corona-Zeiten?

Die Corona-Krise stellt die ganze Gesellschaft auf den Kopf. Wir sind alle angehalten, unsere Kontakte zu minimieren und die Kinder wenn immer möglich selbst zu betreuen. Viele Eltern schaffen es aber nicht, Beruf und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen. Die Grosseltern sollten die Kinder nicht mehr hüten, weil sie zur Risikogruppe gehören. Wenn dann auch keine Krippen-Plätze zur Verfügung stehen, dann ist die individuelle Betreuung oft die beste Lösung.

Die Arbeit von Nannys und Babysittern ist deshalb nach wie vor erlaubt, anders als z.B. der Betrieb eines Coiffeursalons. Da sich in der Regel junge Menschen um Kinder kümmern, besteht beiderseits keine übermässige Gefährdung. Deshalb ist es nach wie vor erlaubt, die Kinderbetreuung einer Drittperson anzuvertrauen, wenn es innerhalb der Familie einfach nicht geht.

Besteht Corona-Gefahr, wenn ich mein Kind einer Babysitterin/Nanny anvertraue?

Das Corona-Virus ist bedrohlich, da sind sich alle einig. Alle Altersgruppen können das Virus erhalten und weitergeben. Nach wie vor sind aber die allermeisten Menschen nicht infiziert. Damit das so bleibt, sollte man zusätzliche Kontakte meiden und die Kinder wenn immer möglich selbst betreuen. Es gibt aber Fälle, wo dies schlichtweg nicht möglich ist. Da ist ein Babysitter oder eine Nanny eine unverzichtbare Hilfe.

Die Betreuung durch Babysitter oder Nanny bedeutet keine unmittelbare Gefahr für das Kind Im unwahrscheinlichen Fall einer Ansteckung erfolgt beim Kind praktisch nie ein Krankheitsausbruch mit schweren Symptomen. Insofern erscheint die Betreuung für das Kind selbst nicht gefährlich. Auch die KinderbetreuerInnen gehören als junge Menschen nicht zur Risikogruppe, so dass schwere Erkrankung nicht zu befürchten ist. Trotzdem sind natürlich die vom Bund angeordneten Sicherheitsmassnahmen (Handhygiene, Distanz zu weiteren Personen) zu beachten. Wenn sich das Kind oder die Nanny nicht wohl fühlen, soll keine Betreuung stattfinden. Am besten klären Sie dies frühzeitig vor jedem Einsatz ab.

Muss ich den Lohn bezahlen, wenn ich der Nanny absage wegen Corona-Bedenken?

Kinder zu betreuen ist nach wie vor eine erlaubte Tätigkeit. Deshalb gelten die Rechte und Pflichten des Arbeitsverhältnisses weiterhin. Wenn es sich also um eine regelmässige Tätigkeit gehandelt hat (egal ob auf Stunden- oder Monatslohnbasis), dann hat die KinderbetreuerIn grundsätzlich ein Recht darauf, ihre Arbeit zu verrichten. Sie kann ja auch nichts dafür, dass sich die Situation so entwickelt hat und bekommt vom Staat auch keine Entschädigung für die ausgefallene Arbeit.

Wenn Sie sich also entscheiden, die Dienste der KinderbetreuerIn nicht mehr in Anspruch zu nehmen, dann müssen Sie ihr für die ausfallenden Arbeitsstunden den Lohn bezahlen. Am besten setzen Sie sich zusammen und besprechen, wie die Situation bestmöglich gelöst werden kann. Ein Ferienbezug oder eine Arbeitszeitreduktion können die finanzielle Last erleichtern - sie dürfen aber nur im gegenseitigen Einverständnis beschlossen werden. Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtig, die Rechte der Arbeitnehmer zu respektieren, damit die Basis für eine Zusammenarbeit auch nachher noch stimmt.

Bei klassischen Babysittereinsätzen ist es anders. Da sie sporadisch und auf Abruf erfolgen, besteht keine Pflicht zur Lohnfortzahlung. Im Gegensatz zur Nanny ist der Lohnausfall für den Babysitter nicht existenzbedrohend.

Unter welchen Bedingungen sollte die Kinderbetreuung nicht stattfinden?

Nicht nur in Zeiten von Corona gilt: Wenn das Kind kränkelt oder krank ist, dann sollte es nicht einer Nanny bzw. Babysitterin anvertraut werden. Gleiches gilt, wenn sich die KinderbetreuerIn unwohl fühlt. Nehmen Sie also vor dem Betreuungstermin miteinander Kontakt auf und sprechen Sie offen an, ob gesundheitlich alles zum Besten steht.

Im Zweifelsfall sagen Sie den Termin ab und organisieren Sie sich neu. Wenn sich die Eltern aus beruflichen Gründen nicht um das kranke Kind kümmern können, dann steht z. B. der Notfall-Babysitterdienst vom Roten Kreuz zur Verfügung. Wenn starke Sympome auftreten, dann ist die Lage unbedingt mit einem Arzt abzuklären.

Allgemeine Fragen

Ich kann mich nicht einloggen oder habe mein Passwort vergessen. Was muss ich tun?

Wenn Sie sich nicht einloggen können:

  • prüfen Sie, ob Ihre E-Mail und das Passwort richtig geschrieben sind.
  • achten Sie auf Gross- und Kleinschreibung und prüfen Sie, ob die Taste Caps-Lock evtl. aktiv ist.

Wenn Sie nicht weiterkommen, können Sie hier Ihr neues Passwort anfordern.

Ich habe mich registriert, aber kein Aktivierungsmail erhalten. Was muss ich tun?
  • Die Mail könnte in Ihrem Spamordner liegen. Schauen Sie in Ihrem Mailprogramm im Spamordner nach und markieren Sie das Mail als “Nicht-Spam”.
  • Sie könnten sich beim Anmelden vertippt haben und die Mail ist bei uns hängengeblieben. Melden Sie sich nochmals an und achten Sie auf Tippfehler!
Ist der Dienst kostenpflichtig?
Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Dienstleistungen. Für Betreuer ist der Dienst immer kostenlos. Auch Eltern können sich kostenlos anmelden, um sich ein Bild von verfügbaren Betreuern zu machen. Die anschliessende Kontaktaufnahme ist kostenpflichtig.
Werden meine Daten an Dritte weitergegeben?
Nein, wir behandeln Ihre Daten vertraulich und geben Sie nicht weiter. Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung werden Sie keine Angebote von Dritten bekommen.
Warum meldet sich niemand auf mein Inserat?

Oft ist die Vollständigkeit des Profils ausschlaggebend. Je vollständiger es ist, desto höher ist die Chance, dass jemand Sie kontaktiert.

  • Laden Sie ein Foto hoch.
  • Füllen Sie Ihr Profil so vollständig wie möglich aus.
  • Geben Sie detaillierte Informationen über sich und die zu besetzende Stelle.

Warum meldet sich niemand auf meine Nachrichten?

Dafür kann es mehrere Gründe geben.

  • Nicht alle Personen lesen täglich E-Mails, manche nur ein Mal pro Woche.
  • Der Empfänger hat bereits etwas Passendes gefunden und hat vergessen, sein Profil zu deaktivieren.
  • Der Empfänger ist in den Ferien.
  • Leider halten sich nicht alle an unsere Spielregeln und lassen Nachrichten unbeantwortet.
Wie ändere ich meine E-Mail Adresse?

Um Ihre E-Mail Adresse zu ändern, gehen Sie wie folgt vor:

  1. loggen Sie sich auf Babysitting24.ch ein
  2. klicken Sie oben rechts auf Ihren Benutzernamen
  3. wählen Sie “Meine Einstellungen”
  4. klicken Sie auf “Bearbeiten”
  5. ändern Sie Ihre E-Mail Adresse und speichern Sie die Änderung

Sie erhalten im Anschluss eine Benachrichtigung mit dem Aktivierungslink für die neue E-Mail Adresse.

Wie lösche ich meinen Account?

Um Ihren Account zu löschen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. loggen Sie sich auf Babysitting24.ch ein
  2. klicken Sie oben rechts auf Ihren Benutzernamen
  3. wählen Sie “Meine Einstellungen”
  4. klicken Sie unten auf den Link “Account löschen”

Ihr Account ist jetzt vollständig gelöscht. Diesen Schritt können Sie nicht rückgängig machen.

Wie aktiviere/deaktiviere ich die Mailbenachrichtigungen, dass es neue Mitglieder in meiner Umgebung gibt?

Um die Benachrichtigungen zu deaktivieren, gehen Sie wie folgt vor:

  1. loggen Sie sich auf Babysitting24.ch ein
  2. klicken Sie oben rechts auf Ihren Benutzernamen
  3. wählen Sie “Meine Einstellungen”
  4. klicken Sie auf "Bearbeiten" und deaktivieren/aktivieren Sie die Option “Bitte benachrichtigen Sie mich, wenn es neue Mitglieder in meiner Umgebung gibt”

Fragen von Eltern

Welche Zahlungsmittel werden akzeptiert?
  • Kreditkarte (Mastercard, Visa, American Express)
  • Paypal
  • Rechnung per E-Mail für Online Banking
Warum kann es mehrere Tage dauern bis ich freigeschaltet werde, wenn ich mit E-Banking bezahle?
Die Kontaktaufnahme wird erst freigeschaltet, wenn Ihre Zahlung auf unserem Bankkonto eingegangen ist. Wenn ein Wochenende dazwischen liegt, kann es wegen der Öffnungs- und Verarbeitungszeiten der Bank leider bis zu 5 Tagen dauern. Für eine sofortige Freischaltung empfehlen wir Ihnen daher die Bezahlung per Kreditkarte oder Paypal.
Wie hoch ist der Lohn des Babysitters oder des Kinderbetreuers?
Grundsätzlich ist der Lohn Verhandlungssache. Als Orientierungshilfe lesen Sie bitte unsere Lohnempfehlungen im Ratgeber.
Muss ich meinen Kinderbetreuer versichern?

Ja, einige Versicherungen sind obligatorisch andere freiwillig. Lesen Sie hierzu unsere Beiträge zum Thema Anstellen im Ratgeber von Homeservice24.

Hier finden Sie noch eine Auflistung mit Direktzugriff auf alle Ratgeber-Artikel zum Thema Versicherung:

Was sollte nach dem Erstkontakt beachtet werden?

Nachdem ein Erstkontakt zwischen Eltern und Babysitter über Babysitting24 hergestellt ist, gibt es weitere Sicherheitsvorkehrungen, die Sie beachten sollten:

  • Fragen Sie bei der Auswahl des Babysitters nach Referenzen und Zeugnissen.
  • Vereinbaren Sie mit dem bevorzugten Babysitter einen “Probe-Termin”, damit Sie überprüfen können, wie sich der Babysitter mit ihrem Kind versteht und wie er mit ihrem Kind umgeht.
  • Holen Sie vor der Auswahl eines Babysitters Referenzen über ihn ein und überprüfen Sie diese bei früheren Arbeitgebern.
  • Sprechen Sie mit den Eltern des Babysitters, wenn der Babysitter minderjährig ist.
Muss ich mein kostenpflichtiges Premium-Abo künden?
Nein, bei uns gibt es im Gegensatz zu anderen Anbietern keine Abofalle. Wenn Ihre kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft ausläuft, geht diese automatisch in eine kostenlose Basis-Mitgliedschaft über. Es entstehen keine weiteren Gebühren.
Ich kann keinen Babysitter kontaktieren. Was muss ich tun?
Eine Kontaktaufnahme ist nur von Eltern zu Kinderbetreuern und umgekehrt möglich. Eventuell haben Sie sich irrtümlicherweise als Kinderbetreuer statt als Eltern angemeldet.
Ich finde keinen Babysitter in meiner Region. Was raten Sie mir?
Versuchen Sie es, indem Sie die Kriterien bei der Suche verändern. Geben Sie zum Beispiel einen grösseren Wert für die maximale Entfernung an.
Ich habe mich irrtümlicherweise als Babysitter statt als Eltern angemeldet, was muss ich jetzt tun?
In diesem Fall löschen Sie bitte Ihren Account und registrieren sich neu als Eltern wie es beschrieben ist.

Fragen von Kinderbetreuern

Wieviel Lohn kann ich verlangen?
Grundsätzlich ist der Lohn Verhandlungssache. Als Orientierungshilfe lesen Sie bitte unsere Lohnempfehlungen im Ratgeber.
Müssen die Eltern für mich eine Versicherung abschliessen?
Ja, mindestens eine Unfall- und eine Haftpflichversicherung und ab dem 17. Geburtstag auch eine Sozialversicherung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Beiträgen zum Thema Versicherung im Ratgeber.
Was sollte nach dem Erstkontakt beachtet werden?
  • Klären Sie vor einem Erstbesuch, dass eine Mutter / ein Vater und ein Kind hinter einem Job-Angebot stehen.
  • Informieren Sie ihre Eltern oder Bekannte in ihrem Umfeld, dass Sie einen Erstbesuch bei einem potentiellen Arbeitgeber machen.
  • Minderjährige Babysitter sollten von ihren Eltern zu einem ersten Bewerbungsgespräch begleitet werden.
  • Fragen Sie auch nach Referenzen, d.h. nehmen Sie Kontakt mit früheren Babysittern der Familie auf, damit Sie sich vor einem Erstbesuch ein Bild über die Familie machen können.